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…schützt Patienten, Pflegende
und Ärzte vor Infektionen:
Qualität sichtbar gemacht.

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40% der Infektionen können
durch bessere Händehygiene
vermieden werden.

Dies und weitere Studien…

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60% mehr Händedesinfektionen

Die Auswertung der aktuellen Kundendaten zeigt eine hohe ...

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Qualitätsorientierte Vergütung im Krankenhaus

Nach diversen Änderungen ist das Krankenhausstrukturgesetzt auf der Zielgeraden. Ein Inkrafttreten Anfang 2016 wird erwartet – die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) spricht gar bereits von einer „historischen Reform“.

Neben Verbesserungen in der Finanzierung ist die Stärkung der Qualitätssicherung einer der Schwerpunkte des Vorhabens. Um die Professionalisierung und Spezialisierung voranzutreiben, soll z.B. keine Vergütung für das Krankenhaus erfolgen, wenn nicht bestimmte Mindestmengen einer Leistung erbracht werden. Auch die geplante Finanzierung für eine verbesserte Personalausstattung wird der Qualität zugute kommen, wenn tatsächlich mehr Personal in der Pflegepraxis zur Verfügung steht.

Darüber hinaus werden Qualitätszuschläge für außerordentlich gute und Qualitätsabschläge für unzureichende Qualität eingeführt. Die entsprechenden Leistungsbereiche für die qualitätsorientierte Vergütung werden vom Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) festgelegt. Weiterhin soll der G-BA auch Qualitätsindikatoren zur Struktur-, Prozess- und Ergebnisqualität entwickeln.

Spannend bleibt, wie der G-BA der großen Aufgabe eines adäquaten qualitätsorientierten Vergütungsmodells gerecht werden wird. Eine Orientierung an Indikatoren für die Ergebnisqualität birgt die Gefahr, dass Krankenhäuser „schlechte Risiken“, also z.B. komplizierte Fälle, bei denen ein gutes Ergebnis im Sinne der Indikatoren nicht so wahrscheinlich ist, nicht mehr behandeln und z.B. bei der Aufnahme entsprechend selektieren. Eine faire Beurteilung und Differenzierung homogener Patientenrisiken, um eine Risikoadjustierung vorzunehmen und danach Ergebnisindikatoren sinnvoll differenzieren zu können, erscheint als äußerst aufwändig.

Leider sind die derzeit bestehenden Indikatoren für die Struktur– und Prozessqualität eher Mindestvoraussetzungen, und insofern weniger geeignet für die Gewährung von besonderen Qualitätszuschlägen. Im Bereich der Qualitätssysteme können allerdings am ehesten geeignete Indikatoren ermittelt werden, die mit akzeptablem Aufwand eine Beurteilung der Qualität erlauben. Dabei kann auf eine bewiesen hohe Evidenz für relevante Qualitätsbereiche – z.B. auch die Händehygiene – aufgebaut werden. Krankenhäuser, die diese Qualitätsbereiche einem systematischen, kontinuierlichen Verbesserungsprozess unterziehen, erzielen somit eine transparent nachvollziehbar bessere Qualität.

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