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…schützt Patienten, Pflegende
und Ärzte vor Infektionen:
Qualität sichtbar gemacht.

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40% der Infektionen können
durch bessere Händehygiene
vermieden werden.

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60% mehr Händedesinfektionen

Die Auswertung der aktuellen Kundendaten zeigt eine hohe ...

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Qualitätsinstitut nimmt Form an

Im Koalitionsvertrag der großen Koalition wurde ein unabhängiges Qualitätsinstitut gefordert, für das mit dem GKV-Finanzstruktur- und Qualitäts-Weiterentwicklungsgesetz (FQWG) vom 5. Juni 2014 die Grundlagen geschaffen wurden. Jetzt sucht der Gemeinsame Bundesausschuss G-BA den ersten Leiter des "Instituts für Qualitätssicherung und Transparenz im Gesundheitswesen". Anhand der Stellenausschreibung werden auch die Aufgaben des Instituts deutlicher.

Die offizielle Erwartung in der Politik ist hoch. „Die Patienten haben ein Recht darauf zu erfahren, wo sie gute Leistungen bekommen. Schließlich geht es um ihre medizinische Versorgung. Mit dem Qualitätsinstitut bringen wir mehr Sachlichkeit und Transparenz in die Qualitätsdebatte. Das ist gut für die Patienten, aber auch für die Ärzte und Krankenhäuser, die tagtäglich sehr gute Arbeit leisten.“, so Bundesgesundheitsminister Gröhe.

Als Datengrundlage werden u.a. Patientenbefragungen, die bestehenden Qualitätsberichte der Krankenhäuser und von den Krankenkassen zur Verfügung gestellte Sozialdaten genannt. Außerdem werden weitere Einrichtungen einbezogen und die Qualitätssiegel etc. weiterer Organisationen kritisch bewertet.

Aus Sicht von HyBlog wird es schwierig, eine Vergleichbarkeit von Krankenhausinformationen herzustellen und gleichzeitig dem Anspruch der breiten öffentlichen Verständlichkeit gerecht zu werden. Wahrscheinlich wird auch nach Einrichtung des Instituts ein längerer Lernprozess und eine Weiterentwicklung auch der Datengrundlage benötigt, um den Zielen gerecht werden zu können.

Ermutigend ist, dass diese große Aufgabe der Transparenz über die Qualität jetzt in Angriff genommen wird. Dies zeigt, wie wichtig der Gesellschaft die medizinische Versorgung ist. Letztlich dürften höhere Transparenz und höheres Problembewusstsein auch zu einer Steigerung der verfügbaren finanziellen Mittel zur Verbesserung der Qualität führen.


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Kommentar von Andreas Herzog |

In seiner Sitzung am 21. August 2014 beschloss der G-BA die Errichtung einer Stiftung des privaten Rechts für Qualitätssicherung und Transparenz im Gesundheitswesen als Trägerin des gleichnamigen Instituts (IQTiG). Zeitgleich wurde die Stiftungssatzung beschlossen, die vorbehaltlich der Anerkennung und Genehmigung durch die Stiftungsbehörde des Landes Berlin (Senatsverwaltung für Justiz und Verbraucherschutz) mit Wirkung zum 21. August 2014 in Kraft tritt.

Das IQTiG soll ab Januar 2016 die Aufgaben der Institution nach § 137a SGB V übernehmen, mit denen bis Ende 2015 noch das Göttinger AQUA-Institut betraut ist. Die Aufgaben sind sowohl in der Satzung wie auch in der zugehörigen Pressemitteilung des G-BA detailliert aufgeführt. Die Stelle der Institutsleitung soll zum 1. Januar 2015 besetzt werden.

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